Danke, dass Sie sich einen Moment Zeit nehmen!

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was eigentlich mit Nachrichten passiert, wenn sie aus den Nachrichten verschwunden sind?

Jeden Tag strömen unzählige Meldungen, Tweets & Posts auf uns ein. Viele dieser Nachrichten sind schon nach kurzer Zeit kein Thema mehr.

Deswegen haben wir das Follow Up Magazin gegründet. Hier erzählen wir, wie die Geschichten weitergingen. Nach 6 Monaten schauen wir uns bestimmte Themen noch einmal an.

Mit etwas zeitlichem Abstand versuchen wir, Entwicklungen und Folgen von Ereignissen zu beschreiben – und etwas gelassener  noch einmal auf die Geschichten von damals zu schauen.

Aktuell arbeiten wir im Hintergrund daran, aus einem neben unseren Jobs im freien Journalismus aufgesetzten Internetmagazin ein tragfähiges Geschäftsmodell zu machen. Zugleich entwickeln wir auch das Format weiter. Dies erklärt, warum wir seit einiger Zeit keine neuen Geschichten auf diese Seite gehoben haben.

Schauen Sie sich aber gern hier um, um zu sehen, wie wir Geschichten in der Vergangenheit angegangen sind. Wir freuen uns auch, wenn Sie uns kontaktieren oder sich für unseren Newsletter eintragen.

Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

ALLE ARTIKEL

Kleiner Waffenschein, große Nachfrage

Januar 2016Juli 2016

Die Zuwanderung von Flüchtlingen nach Deutschland, der Terrorangriff in Paris am 13. November 2015, die Übergriffe in der Silvesternacht in Köln und anderen Großstädten – all diese Ereignisse verunsichern die Bevölkerung. Manche sind offenbar so verängstigt, dass sie zu Waffen greifen, um sich gegen vermeintliche oder tatsächliche Gefahren zu schützen. Insbesondere in den Tagen und Wochen nach Silvester haben sehr viele Menschen den Kleinen Waffenschein beantragt. Köln stand damals besonders im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Wie viele Anträge auf den Kleinen Waffenschein gab es dort seit Jahresbeginn? Und wie ist die Situation in Deutschland?

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Terror in Burkina Faso

Januar 2016Juli 2016

Am 15. Januar 2016 trifft der islamistische Terror die Hauptstadt Burkina Fasos: In Ouagadougou attackieren schwer bewaffnete Kämpfer ein Hotel und ein Restaurant im Zentrum der Millionenstadt. 30 Menschen sterben – und Al Qaida im Maghreb und Al Mourabitum übernehmen die Verantwortung. Während in den Nachbarländern seit Jahren gewaltreiche Konflikte toben, war Burkina Faso weitgehend verschont geblieben. Wie hat der islamistische Terror vom Januar die Menschen getroffen? Hat der religiös motivierte Extremismus die Menschen verändert? Drei Stimmen aus Burkina Faso ein halbes Jahr danach.

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Schleier des Schweigens

Dezember 2015Juni 2016

Zum ersten Mal durften an den Kommunalwahlen in Saudi-Arabien am 12. Dezember 2015 Frauen teilnehmen, als Wählerinnen und als Kandidatinnen. Die Gemeinderäte sind die einzige politische Vertretung des Königreichs, die zu zwei Dritteln von den Bürgern mitbestimmt wird. Das letzte Drittel ernennt die Regierung, die größtenteils aus Mitgliedern der Königsfamilie besteht.

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Das neue Sterbehilfegesetz – welche Folgen hat der § 217 StGB?

Dezember 2015Juni 2016
 

Am 10. Dezember 2015 trat das „Gesetz zur Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ in Kraft. Der neu eingeführte § 217 des StGB richtet sich vor allem gegen Sterbehilfevereinigungen wie „Sterbehilfe Deutschland“ oder „Dignitas“, die ihren Mitgliedern Freitodbegleitung anbieten. Das Gesetz soll verhindern, dass Sterbehilfe zum Regelangebot ärztlicher Leistungen wird. Ein halbes Jahr nach Inkrafttreten des Gesetzes sprach Follow Up mit Prof. Dr. Eberhard Schockenhoff, Moraltheologe an der Universität Freiburg und Mitglied des Deutschen Ethikrates, über die neue Regelung.

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Gefängnis für Doper – wann fällt das erste Urteil?

Dezember 2015Juni 2016

Der Profisport bewegt Geld und Emotionen. Kein Wunder, dass Sportler, Betreuer und Funktionäre seit Generationen den Spitzenleistungen auf die Sprünge helfen – und zwar mit allerlei chemischen Substanzen und medizinischen Praktiken. Diesen Missstand wollte die Bundesregierung bekämpfen und schuf ein Antidopinggesetz. Das gilt seit Dezember 2015, und Sportlern in Deutschland droht eine Freiheitsstrafe, wenn sie dopen. Follow Up hat nachgefragt: Was bringt das Gesetz in der Praxis?

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BFE+ – Wettrüsten gegen den Terror?

Dezember 2015Juni 2016

Blumberg, rund 20 Kilometer nordöstlich von Berlin, am 16. Dezember 2015. Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Bundespolizeipräsident Dieter Romann präsentieren der Öffentlichkeit eine neue Eliteeinheit der Bundespolizei: die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit plus, kurz BFE+. Sie soll künftig vor allem bei Anti-Terror-Einsätzen und länger andauernden Fahndungen zum Einsatz kommen. Am Tag der medienwirksamen Präsentation nehmen die ersten 50 Beamten der neuen Einheit ihren Dienst auf, in mehreren Phasen sollen weitere 200 hinzukommen. Follow Up fasst nach: Ist die Einheit mittlerweile einsatzbereit und gerüstet für ihre Aufgaben? Und braucht es die neue Einheit überhaupt?

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Rumänien mit neuer Regierung – alles beim Alten?

November 2015 Mai 2016
Ist Korruption tödlich? Sterben Menschen, weil Politiker und Beamte die Hand aufhalten? Davon sind viele Menschen in Rumänien überzeugt – spätestens, seitdem in der Nacht des 30. Oktober 2015 im Club Colectiv in Bukarest ein Feuer ausbrach. Am Unglücksort selbst starben 26 Menschen, später im Krankenhaus weitere 38 Personen. Bei einem Konzert der Band Goodbye to Gravity hatte eine nicht genehmigte Pyroshow die Isolierung in Brand gesetzt und eine Katastrophe ausgelöst, die das Land tief traf. Das Unglück wurde unter anderem auf mangelhafte Kontrollen der Behörden zurückgeführt.

Wenige Tage nach dem Brand gingen so viele Rumänen auf die Straße wie seit dem Untergang des Ceaușescu-Regimes 1989 nicht mehr. Bereits am 4. November erklärte Victor Ponta, der umstrittene sozialdemokratische Premierminister, seinen Rücktritt. Am 17. November übernahm Dacian Ciolos den Posten – als ehemaliger EU-Kommissar steht er einer technokratischen Regierung von parteilosen Ministern vor, die bis zur regulären Parlamentswahl im Dezember für Beruhigung sorgen soll. Wie hat sich die politische Lage in Rumänien in den vergangenen sechs Monaten verändert? Wir haben drei Menschen, die die Entwicklungen im Land eng verfolgen, um ihre persönliche Einschätzung gebeten.

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„Die Angst war sehr real“

November 2015Mai 2016

Cholera im Irak – und warum sie sich nicht weiter ausbreitete

Irak, November 2015. Bereits seit zwei Monaten grassiert die Cholera in der Gegend um Bagdad. Peter Hawkins, Landesdirektor von UNICEF Irak, äußert sich besorgt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, er befürchtet ein Überspringen der Krankheit auf Nachbarländer wie Kuwait oder Bahrain. Sechs Monate danach sprechen wir mit Jeffrey Bates, Kommunikationschef des UN-Kinderhilfswerks im Irak, über die Gründe für diese Befürchtungen.

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Kampfeinsatz der Bundeswehr in Mali

November 2015Mai 2016

Seit 2012 tobt in Mali ein blutiger Bürgerkrieg. Immer wieder liefert sich die nur etwa 12.000 Mann starke Armee des westafrikanischen Staates Gefechte mit radikalen Islamisten, nach Unabhängigkeit strebenden Tuareg und hochgerüsteten Drogenbanden. Attentate und Geiselnahmen erschüttern den Süden, während die Bevölkerung im nördlichen Rebellengebiet Raub, Mord und Vergewaltigung ausgesetzt ist. Bei ihrem Kampf gegen die Aufständischen erhält die schlecht ausgerüstete malische Armee Unterstützung  von ihren westlichen Verbündeten. Auch die Bundeswehr ist seit drei Jahren an einer Ausbildungsmission der EU (EUTM) im Regierungsgebiet und einer UN-Mission (Minusma) im umkämpften Norden beteiligt. Im November 2015 kündigte das Verteidigungsministerium eine massive Ausweitung des bisherigen Minusma-Einsatzes an. Was geschah seitdem?

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Der neue 20-Euro-Schein: Denkaufgaben für Fälscher

November 2015Mai 2016

Der 500-Euro-Schein wird abgeschafft, so hat es die Europäische Zentralbank (EZB) Anfang Mai beschlossen, um dunkle Geschäfte zu bekämpfen. Ein anderer Schein dagegen wurde neu auf den Markt gebracht, um Kriminelle abzuschrecken: Am 25. November 2015 lancierte die EZB den neuen Zwanziger. Die Sicherheitsstandards der Banknote gelten als weltweit führend. Zum Start Ende November waren bereits 4,3 Milliarden neuer Scheine gedruckt. Was hat sich seit Einführung dieses Scheins getan?

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Köln: Radfahrer dürfen auf die Straße – nur wann?

Oktober 2015April 2016

Was der Verkehrsausschuss des Kölner Stadtrats am 27. Oktober 2015 beschloss, sorgte auch überregional für Aufmerksamkeit. Einstimig folgte der Ausschuss einem Antrag von SPD, CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke, FDP sowie den Gruppen Piraten und Deine Freunde und forderte die Kölner Stadtverwaltung auf, zügig die Radwegebenutzungspflicht – wo möglich – in der Stadt aufzuheben und auf den zentralen Ringen die entsprechenden Schilder „schnellst möglich“ zu beseitigen. Fahrradfahrer dürfen dann also überall die Straße benutzen. Im Stadtbild sieht man sechs Monate später noch keine Veränderung – wir haben nachgehakt.

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Das erste Hindu-Grabfeld in Hamm

Oktober 2015April 2016

Surya, der hinduistische Sonnengott, taucht das östliche Ruhrgebiet am 1. Oktober 2015 in ein goldenes Licht. Was an diesem Tag auf einem Kommunalfriedhof in Hamm vonstattengeht, scheint ihm zu gefallen: Priester der Hindu-Gemeinde des Sri-Kamadchi-Ampal-Tempels weihen das erste hinduistische Grabfeld in Mitteleuropa ein. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und andere Vertreter der Stadt, Geistliche unterschiedlicher Konfessionen, Wissenschaftler und Journalisten nehmen an der Eröffnungszeremonie teil. Dass Hindus sich überhaupt auf einem Friedhof beisetzen lassen, ist in ihrer Bestattungskultur eigentlich nicht vorgesehen. Wie ist dieser Wandel zu erklären? Wird das Grabfeld bereits genutzt? Und wie fügt es sich in die Geschichte der Hindu-Gemeinde in Hamm ein? Ein halbes Jahr nach der Eröffnung hat Follow Up sich in Westfalen umgesehen.

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Die Zukunft auf der A61 – Unterwegs im autonom fahrenden Lkw

Oktober 2015April 2016

Die Nachricht war prominent im Autoland Deutschland: Anfang Oktober 2015 rollte erstmals ein Lastwagen selbstständig über eine Straße in der Bundesrepublik. Daimler-Benz startete damals auf der Autobahn 8 öffentlich den Testbetrieb für autonom fahrende LKW. Bei dieser ersten Proberunde des „Highway Pilot“ hatte Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf dem Beifahrersitz Platz genommen. Das sorgte für mediales Aufsehen. Ein halbes Jahr später fahren die Laster weiterhin durchs Land – in politischer Mission.

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Vatikan-Theologe nach Coming-out: „Die Kirche nimmt Homosexuellen ihre Würde!“

Oktober 2015April 2016

Am 3. Oktober 2015 bekennt sich Krzysztof Charamsa, Mitarbeiter des Vatikan, öffentlich zu seiner Homosexualität. Den Zeitpunkt für sein Coming-out hat der polnische Theologe bewusst gewählt, beginnt doch einen Tag später, am 4. Oktober, in Rom die Weltbischofssynode mit den Schwerpunktthemen Ehe und Familie. Auch der Umgang der Kirche mit Homosexualität soll dort diskutiert werden. Charamsa ist Dozent an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom sowie Mitglied der Glaubenskongregation.

Die Kirche reagiert prompt und entlässt Charamsa aus allen Ämtern. Der Bischof der polnischen Diözese Pelplin ermahnt den Theologen und fordert ihn auf, zum „Amt Christi“ zurückzukehren. Charamsas Sühne bleibt aus, worauf der polnische Bischof ihn am 17. Oktober 2015 vom Priesteramt suspendiert. Ein halbes Jahr später sprechen wir mit Krzysztof Charamsa über sein Coming-out, die Haltung der katholischen Kirche zur (Homo-)Sexualität – und fragen, wie sich sein Leben in den vergangenen sechs Monaten verändert hat.

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Ärzte in Kundus unter Beschuss

Alternativtext

Oktober 2015April 2016

In den frühen Morgenstunden des 3. Oktober 2015 liefern sich afghanische Spezialkräfte in Kundus heftige Gefechte mit Talibankämpfern. Diese hatten wenige Tage zuvor überraschend Teile der Stadt eingenommen. Da sich die Rückeroberung sehr zäh gestaltet, fordert die afghanische Armee Unterstützung durch die US-Luftwaffe an. Wenig später trifft ein amerikanisches AC 130-Schlachtflugzeug in Kundus ein. Seine zahlreichen Kanonen und die 105-mm-Haubitze verschießen brandauslösende Munition und Splittergeschosse. Schnell gerät das von der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen betriebene Krankenhaus ins Visier. Immer wieder nimmt die Flugzeugbesatzung die Intensivstation der Klinik unter Beschuss, setzt sie in Brand und schießt auf flüchtende Ärzte und Patienten.

Wir haben mit Florian Westphal gesprochen, dem Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Deutschland. Im Interview schildert er seine Sicht der Dinge – und fordert eine unabhängige internationale Untersuchung des Klinikbeschusses.

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